Gefördert von: Brot für die Welt // Misereor // EIRENE Internationaler Christlicher Friedensdienst // terre des hommes // Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ // medico international // Help e.V. // Caritas International //Welthungerhilfe// missio München

Unsere Themen und Arbeitsbereiche

Fokus Sahel widmet sich verschiedenen Themen und Handlungsfeldern, die sich aus den Arbeitserfahrungen und aktuellen Bedarfen der Mitglieder herauskristallisieren.
Sie können länderspezifisch oder regional übergreifend sein.

THEMENBEISPIELE

• Friedens- und Versöhnungsprozess in Mali
• Ressourcennutzung mit dem Fokus auf Goldabbau in den Sahel-Ländern

• Landtransfers/- grabbing durch lokale Eliten und für staatlich gefördertes Agrobusiness

• Nicht-militärische Handlungsoptionen für die Zivilgesellschaft im Sahel angesichts wachsender Bedrohung durch Radikalisierung und Gewalt
• Migration und EU-Migrationspolitik in den Sahel-Ländern

AUFGABEN UND ARBEITSWEISEN

1. LERNEN UND VERSTEHEN DURCH REGELMÄßIGEN AUSTAUSCH

 

Der Austausch und die gemeinsame Analyse ermöglichen es Mitgliedern und deren PartnerInnen im Sahel, aktuelle Entwicklungen und komplexe Zusammenhänge besser zu verstehen sowie eigene Positionen zu schärfen. Dazu tragen regelmäßige Treffen, ein Newsletter und andere Formen des Informationsaustausches bei. Im Netzwerk werden Erfahrungen diskutiert und die Wirkungen der Programme und Advocacyarbeit dokumentiert. Ziel ist es, zusammen mit den PartnerInnen im Sahel innovative Strategien und Ansätzen (weiter) zu entwickeln und deren Umsetzung zu begleiten.

2. GEMEINSAME ADVOCACY- UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Fokus Sahel analysiert den politischen Diskurs vor dem Hintergrund der lokalen und regionalen Realitäten in engem Austausch mit zivilgesellschaftlichen Organisationen in den Sahelländern. Daraus ergeben sich Handlungsoptionen für alle Beteiligten, etwa über gemeinsame Advocacy-Arbeit. Fokus Sahel möchte eine stärkere Aufmerksamkeit für die Region erreichen und schafft Möglichkeiten und Dommunikationskanäle für PartnerInnen aus den Sahelländern, ihre Anliegen der deutschen, mitunter auch europäischen Politik und Öffentlichkeit gegenüber vorbringen zu können. Durch koordiniertes Handeln zu spezifischen Themen und Vorhaben werden Entscheidungsträger für die Ziele und Bedarfe der lokalen Akteure und der Bevölkerungen im Sahel sensibilisiert. Die Möglichkeit, gemeinsam auf die Sahel- gegebenfalls Afrika-Politik der Bundesregierung zu reagieren, verleiht den Anliegen der Zivilgesellschaft mehr Gewicht.

3. ARBEIT BEI ZUSPITZUNG

Durch regelmäßigen Austausch ist Fokus Sahel in der Lage, besser auf Zuspitzungen und reale Bedrohungen der PartnerInnen zu reagieren. Dadurch können zum Beispiel MenschenrechtsverteidigerInnen und andere zivilgesellschaftliche Akteure besser geschützt werden.

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